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News

"Interne Machtkämpfe bei NorCon"
Nachtaugen

Nach offiziell unbestätigten aber aus mehreren verschiedenen Kanälen verlauteten Informationen braut sich hinter den Kulissen von NorCon ein erneutes internes Kräftemessen der Konzernsparten an. Wie dereinst in der Anfangsphase des kalten Konflikts zwischen NorCon Transport und NorCon Security um die Weiternutzung des alten Flughafengeländes im Norden des Metroplexes liegen auch diesmal wieder keine genauen Erkenntnisse vor, welche Sparten in den Konflikt involviert sind und worüber genau sich der Streit entzündet hat. Es wird spannend sein zu sehen, ob die Hohen Damen diesmal wieder ähnlich viel Zeit vergehen lassen wie beim letzten Mal oder gleich mit harter Hand durchgreifen!

 

"sVentilatorenschild durch Schrat-Angriff schwer beschädigt"
Erichmehrich

Vor wenigen Tagen kam es zu einer Reihe von generalstabsmäßig geplanten Angriffen auf den Schutz-Ventilatoren-Schirm in Nürnbergs Nordosten. Die sVentilatoren schützen die Stadtgebiete vor den sogenannten "Verholzungs-Sporen", die bei ungünstigen Windverhältnissen aus dem als Schratwald bekannten Kontaminationsareal in bewohntes Gebiet getragen werden.

Bei den Attacken wurden nahezu zeitgleich an drei verschiedenen Stellen die Absperreinrichtungen mit offensichtlich von der Großbaustelle FRANKEN VII gestohlenem Baugerät niedergewalzt und systematisch damit begonnen, die sVentilatoren-Batterien zu beschädigen. Herbeieilende NorCon Security Patroullien wurden sofort nach dem Eintreffen unter massiven Beschuss genommen, einige Berichte sprechen vom Einsatz schwerer Waffen. An zwei der Durchbruchstellen konnte der Angriff innerhalb von 120 Minuten zurückgeschlagen werden, an der Hauptschneise konnten sich die gut ausgerüsteten Angreifer - offensichtlich Mitglieder der WALDSCHRAT-Organisation - jedoch nahezu fünf Stunden halten.

Die Schäden an den gigantischen Ventilatoren sind beträchtlich, die Reparatur wird voraussichtlich einige Tage in Anspruch nehmen. NorCon hat die Bevölkerung in der Umgebung aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten und im freien Luftfiltermasken zu tragen. Eine gesundheitliche Gefährdung bestehe dann natürlich nicht.

Berichte, wonach im Umfeld der Angriffspunkte auf grobhölziges Papier gedruckte Flugblätter gefunden wurden, konnten bislang nicht verifiziert werden, ebenso wenig der überlieferte Inhalt dieser Pamphlete: "Du sollst Deinen Krieg bekommen, heuchlerischer Panzerprediger! Dies war erst der Anfang ..."




"Das ist militärisches Sperrgebiet"
Alfryd Hackerberg

Freaks, Mutanten, Cyberjunkies. Das Leben in der fränkischen Grenzstadt Fürth
Mit Maschinenpistolen im Anschlag patrouilliert die "Legion" die rund 10-Kilometer lange Grenze von Fürth. Auch am Übergang ins benachbarte Erlangen, wo in den Wäldern die Camps der Waldschrate lagen, stehen die Soldaten der Elitetruppe NorCons. Auf den ersten Blick wirken sie belustigend, mit ihren komischen Helmen auf dem Kopf, die mit ihren Kollegtoren an die Sonnenkriegen erinnern. Doch die Soldaten verstehen wenig Spaß. "Verschwinden Sie, das ist militärisches Sperrgebiet", ruft man uns zu. "Fotografieren verboten!"
(Quelle: Der Beschützer)


VERBRECHER SURFEN AUF UNSICHTBAREN WELLEN

Hinter so manchem Popsong in den Charts steckt sich in Wahrheit eine geheime Botschaft
Eleanore Richter

Die Wahrheit schmerzt, doch wir müssen ihr aufrecht ins Gesicht blicken: Wir werden manipuliert – jeden Tag, jede Stunde, jeden Augenblick. Subversive Gestalten im Land, die sich als Musiker tarnen, schleichen sich am hellichten Tage unsichtbar in unsere Wohnungen, in Altersheime, in die Zimmer unserer Kinder. Wie mag das gehen, mögen Sie sich fragen? Die Antwort ist ebenso simpel wie erschreckend: Diese Ganoven der Radiowellen surfen durch die Luft, um uns mit ihrem Schmutz zu belästigen. Über das harmlose Radiogerät verbreiten sie ungehindert ihre subversiven und gemeinschaftsschädlichen Botschaften. Selbst von den vermeintlich sicheren und sauberen Stationen der Konzerne werden ihre Machwerke gespielt: Weil sie sich als Hits tarnen. Zum Beispiel „Live My Life“ von Sharky Erickson – auf den ersten Blick eine gefällige Popnummer, die sich nicht zu Unrecht 13 Wochen lang republikweit in den offiziellen Charts der Konzerne tummelte. Doch bei genauerem Hinhören entdeckt man, dass sich hinter dem Text über die unglückliche Liebe eines Jungens zu einer Klosterschülerin die Aufforderung verbirgt, Kirchen niederzubrennen. Man muss die entsprechende DVD nur in seinen Player legen und die komplette Musik auf die linke Box legen – schon wird aus der Textzeile „Girl, you set my heart on fire“ die übelschmeckende Botschaft „burning down dogs house is my only desire“ (dog/Hund als Verunglimpfung von god/Gott, ist eine gängige Praxis der Antichristen – die Red.).

Eine Ausnahme? Leider nein! Die Liste der Verbrecher, die das göttliche Geschenk der Musik für ihre Zwecke nutzen und manipulieren, ist lange. Schon im letzten Jahrtausend nutzten jugendliche Beatgruppen die neu aufkeimende Rockmusik, um ihre blasphemischen und anarchistischen Botschaften unauffällig unters (willige) Fanvolk zu streuen. Selbst gefeierte Interpreten wie die Beatles, die Rolling Stones und Led Zeppelin versteckten sogenannte Rückwärtsbotschaften auf ihren Schallplatten. Später waren sich selbst Jazzbands, Soulgruppen und klassische Orchester nicht zu schade, Geheimbotschaften („Ostereier“) auf ihren Tonträgern zu verstecken. In den 20er Jahren unseres Jahrtausends wuchs diese Abart zur neuen Modewelle an. Bands wie „Hansebraten“ aus Kiel, die „Jazzowas!“ aus Berlin oder
„Das Quartett“ aus Nürnberg tarnten Aufforderungen zu Straftaten und Anleitungen für Bombencocktails als harmlose Lieder und Balladen. Bis heute wurde dieser Unart nie konsequent Einhalt geboten. Warum nicht? Wer schützt unsere Familien vor diesem akustischen Schmutz? Hier sind einmal mehr Politik und Security gefordert!
(Quelle: Frau im Bilde)


Die genehmigten harten Verhörtechniken NorCons
Kai Troy

Neue Informationen von NorCon-Mitarbeitern geben einen genaueren, wenn auch geschönten Einblick in den Umgang mit Gefangenen.
Dass NorCon-Mitarbeiter ihre außerhalb jeder Rechtsordnung gefangenen, verschleppten und in geheimen Gefängnissen gehaltenen oder bei anderen befreundeten Con-Geheimdiensten untergebrachten Gefangenen nicht unter Beachtung der Humanoidrechte behandeln, ist mittlerweile allen deutlich geworden. Zuletzt hat der NorCon Security Pressesprecher Schemy Dorfler dies noch einmal verneint: "Wir foltern nicht." Folter und Misshandlungen allerdings auch intern nicht unumstritten. Es sollen einige Fälle intern bekannt sein, bei denen Gefangene während NorCon-Verhören gestorben sind.
(Quelle: Freier Nerv)


NorContra-Trojaner dringt über ungepatchte IE-Lücke ein

Qberty

Für die vor kurzem nachträglich als äußerst kritisch eingestufte Sicherheitslücke im NorCon-Net-Explorer ist nach Angaben von NorCrosoft bereits der erste Schädling öffentlich aufgetaucht. Der Contra32/Delf.DH genannte Trojaner infiziert einen PC bereits beim Besuch einer manipulierten Webseite. Betroffen sind alle Versionen von Condows. Einzig Condows Server 2034 mit und ohne Service Pack 9 sind immun, sofern die Enhanced Security Configuration aktiviert ist.
(Quelle: Chaos-Con-Club)


Sicherheit über alles
Florenzo Rokkbert

In Nürnberg wurde das neue Antiterrorgesetz verabschiedet, weitere sicherheitspolitische Gesetze und Regelungen für Mutanten werden im Kontext der jüngsten Unruhen in den Vorstädten vorbereitet, bei denen sozialisierte Mutanten aber keine große Rolle spielten
"Zurück in die 22er Jahre!", lautet das Motto. Nein, Nürnbergs Herzog Alba möchte nicht die Waldschrate-Szene wiederbeleben oder lange Haare wieder in Mode kommen lassen. Der Law-and-Order-Politiker denkt vielmehr an eine Reaktivierung der so genannten Antichaoten-Gesetze, die im Jahr 2029 durch die damalige NorCon-Regierung verabschiedet worden war, um den linken Demonstrationen im Gefolge des Mai 28 ein Ende zu bereiten. Der Gesetzestext sah das Prinzip der so genannten "kollektiven Gleichschaltung" vor, das ziemlich wenig mit rechtsstaatlichen Prinzipien zu tun hat: Kam es am Rande von Demonstrationen zu Sachschaden oder Rangeleien mit NorCon-Security Beamten, so konnte jeder Teilnehmer befriedet werden, ohne dass ihm eine individuelle Tatbeteiligung nachgewiesen zu werden brauchte.
(Quelle: Unbekannt)