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Grundeintrag, 03.12.2008:
Mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr füllen sich die Pegnitzauen, die sich als grüne Achse durch die Stadt ziehen. Für Jogger, Radfahrer und Inline-Skater sind die langen, glatten Teerwege im Grünen ein ideales Pflaster für sportliche Aktivitäten. Freunde ausgedehnter Picknicks und Grillpartys finden überall auf grünen Wiesen in der Sonne oder im Schatten von Bäumen ein Plätzchen zum Essen und Feiern. Wenn dann noch ein rhythmisches Trommeln von Bongotrommeln den Sonnenuntergang begleitet, ist das Urlaubsgefühl perfekt.
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Update 13.06.2029:
In den Pegnitzauen schlängelt sich das namensgebende Gewässer mittlerweile als trübes Rinnsal aus Nürnberg hinaus. Das ehemalige Naherholungsgebiet hat aufgrund der nachhaltigen Verschmutzung des Gewässers sowie der großflächigen Überbauung durch Leichtmetallterassen im Rahmen der großen NorCon Lifestyle-Initiative „Ein Platz an der Sonne“ in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung verloren. Die Pegnitzauen dienen seitdem zunehmend einer verzweifelten, vom Konzern-System ausgespuckten Unterschicht als Zufluchtsort und gelten Gemeinhin als eine Brutstätte von Krankheit, Unmoral und Subversion.
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Update 10.04.2034:
Nach der bis heute nicht geklärten Epidemie im Jahr 2033, die zur Ausrottung der dort hausenden Unterstädtler führte, fiel das Gebiet endgültig dem Verfall anheim.
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Update 20.03.2037:
Nachdem der beachtliche Wirbel um die Ende 2036 unter noch immer nicht umfassend geklärten Umständen aus der sogenannten "M-Zone" befreiten "genetisch Benachteiligten" (Umgangssprachlich: Mutanten) abgeklungen war, versiegten auch NorCons großzügig angekündigten und medienwirksam präsentierten Hilfs- und Rehabilitationsangebote umgehend. Verschiedene Mutanten verschwanden in den folgenden Wochen spurlos. Einige wenige Mutanten passten sich an und arbeiteten zu miesen Konditionen in Einrichtungen wie dem weithin bekannten "Chez Mutante", die meisten verließen jedoch den zentralen Megaplex-Bereich und siedelten sich im Rahmen dieses Exodus in den brach liegenden Gebieten der Pegnitzauen nahe den Kläranlagen an. Fernab der sauberen Konzern-Fassade und verborgen vor den Blicken der Öffentlichkeit fristen sie hier ein reichlich unerfreuliches Dasein.
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Ende der Einträge. Keine aktuelleren Daten vorhanden.
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